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Wie alles begann:
Deutsch-arabische Lyrikkonferenz Sanaa /Jemen 2000
Am Anfang stand die großzügige Geste des jemenitischen Ministeriums für Kultur und Tourismus, zu einer Konferenz über arabische und deutsche Lyrik nach Sanaa einzuladen. Hochkarätige Poeten beider Sprachräume folgten der Einladung und diskutierten fünf Tage und Nächte miteinander über die Bedingungen ihrer jeweiligen Produktion.Aus dieser kreativen und enthusiastischen Stimmung heraus wurde die Idee zur Gründung einer Zeitschrift für arabische und deutsche Poesie geboren: der Austausch zwischen den Kulturen sollte regelmäßig stattfinden und vertieft werden.

 

 

Literaturnobelpreisträger Günter Grass im Jemen
4.- 12. Dezember 2002 und 10.- 17. Januar 2004

Warum der Jemen? Warum Günter Grass? Seit dem ersten arabisch-deutschen Dichtertreffen in Sanaa im Jahr 2000 unterstützt der Jemen das Projekt diwan – die Zeitschrift, den Verein und kulturelle Begegnungen. Hervorzuheben sind hier zwei Veranstaltungen mit dem Nobelpreisträger Günter Grass im Jemen, für die der Präsident der Republik Jemen Ali Abdallah Salih die Schirmherrschaft übernahm. Am Anfang war der Dialog 2002 veranstaltete das Jemenitische Studien- und Forschungszentrum in Kooperation mit der Deutschen Botschaft in Sanaa und der Jemenitischen Botschaft in Berlin sowie dem Verein west-östlicher diwan e.v. die Begegnung Am Anfang war der Dialog, bei der der Nobelpreisträger Günter Grass für sein literarisches Werk sowie für sein fortwährendes Eintreten für die Freiheit und Würde des Menschen – höchste Werte, ungeachtet aller Unterschiede in Herkunft und Religion – geehrt wurde. Der Dialog wird fortgesetzt Als Sanaa 2004 die Wahl zur Arabischen Kulturhauptstadt feierte, konnte eine weitere arabisch-deutsche Autorenbegegnung unter der Schirmherrschaft des jemenitischen Präsidenten stattfinden. Bei dieser Begegnung wurde in Anwesenheit des Nobelpreisträgers das neugegründete Günter-Grass-Lehmbauzentrum im Wadi Hadramaut eröffnet. Es soll die alte und einzigartige jemenitische Lehmbaukunst erhalten helfen.
 
 
diwan–Bagdad
Die Gründung einer arabischen Sektion

Es war ein naheliegender Gedanke, eine arabische Sektion des Vereins west-östlicher diwan e.v. in Bagdad zu gründen, nachdem der Irak von der Diktatur befreit worden war und die irakischen Intellektuellen aufatmen und sich wieder als Teil der Welt fühlen konnten. Nach dem Fall des Regimes von Saddam Hussein besuchte Amal Al-Jubouri, die erste Vorsitzende des Vereins, Bagdad. Sie ließ zwei historische Gebäude in der Haifa Street vor Plünderern und Dieben schützen, die zuvor das gesamte Inventar dieser Gebäude geraubt und zerstört hatten und veranlasste dann Arbeiten zur Instandsetzung und Renovierung der Gebäude. Unterstützt wurde sie dabei vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und der Stadtverwaltung Bagdad. Die beiden Häuser, die in der Tradition der so genannten Bagdader Architektur erbaut wurden, welche Modernität mit Folklore und lokalen Bautraditionen verknüpft, dienen heute als Sitz der arabischen Sektion des Vereins.
 
 
 
 
 
 

Diwan

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Diwan e.V -- Kulturbrauerei
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